Honorarjob - Wichtige Infos


Was ist ein Honorarjob?


Der Honorarjob ist typisch für viele Branchen, kann jedoch in allen Branchen ausgeübt werden.
Eine typische Berufsgruppe der Honorarjobber stellen die Freiberufler in Deutschland dar. Der Honorarjobber wird umgangssprachlich auch oft als Freelancer oder auch Freier Mitarbeiter bezeichnet.

Zu den wichtigsten Infos zählt, dass der Honorarjobber kein Arbeitnehmer und somit auch kein Angestellter ist. Dies ist damit auch der wichtigste Unterschied zu allen sonstigen Jobarten und somit kennzeichnend für den Honorarjob. Vielmehr ist der Honorarjobber selbstständiger Unternehmer, der aufgrund eines Werk- oder Dienstvertrags tätig wird. Aus einem solchen Vertrag wird der Honorarjobber dann verpflichtet, ein vom Auftraggeber gewünschtes Werkstück oder eine gewünschte Dienstleistung zu erbringen.
Daraus folgt jedoch auch, dass ein Honorarjobber eine gänzlich andere rechtliche Stellung zum Arbeitgeber hat. So durchläuft der Honorarjobber kein Bewerbungsverfahren, sondern wird meist vom Arbeitgeber selbst aufgrund des gewünschten Werks oder der gewünschten Dienstleistung kontaktiert.

Der Honorarjobber kann sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen tätig werden. Außerdem kann der Honorarjobber nur einmal oder gar mehrmals für ein und denselben Arbeitgeber tätig werden. Aufgrund der Vielfältigkeit des Honorarjobs, braucht man je nach Tätigkeit keine besonderen Voraussetzungen für den Honorarjob.

Für das erbrachte Werk, bzw. für die erbrachte Dienstleistung erhält der Honorarjobber dann seine vertraglich vereinbarte Vergütung in Form des Honorars . Daruas ergibt sich, dass die Höhe des Honorars und damit des jährlich erwirtschafteten Verdienstes stark schwanken kann. Der Honorarjob muss zwangsläufig also kein Nebenjob, sondern kann auch ein Vollzeitjob sein.

Honorarjob - Vorteile und Nachteile

Welche Vor- und Nachteile gibt es?


Der Honorarjob hat viele Vorteile, kann aber auch Nachteile mit sich bringen. Welche Vorteile und Nachteile im Einzelnen für den Honorarjobber und den Arbeitgeber bestehen, könnt Ihr im folgenden nachlesen.

Vorteile für den Arbeitgeber


Der wohl interessanteste Vorteil für den Arbeitgeber besteht darin, dass er für das benötigte Werk oder die benötigte Dienstleistung keinen festen Angestellten einstellen muss. Dadurch kann der Arbeitgeber Personalkosten senken. Außerdem ist er nicht länger als die einmalige Beschäftigung an den Honorarjobber gebunden, wenn ihm die Arbeit dessen nicht gefällt. Außerdem stehen dem Arbeitgeber aufgrund des Werk, bzw. Dienstvertrags andere rechtliche Möglichkeiten gegen den Honorarjobber zu, wenn ihm das erbrachte Werk oder die erbrachte Dienstleistung nicht zusagt.

Vorteile für den Arbeitnehmer


Zu den Vorteilen für den Honorarjobber zählt zum einen, dass der Honorarjobber frei entscheiden kann, welche Aufträge er annimmt und sich somit seine Arbeit aussuchen kann. Zum anderen ist der Honorarjobber sein eigener Chef, wodurch er sich seine Arbeitszeit eigenständig einteilen kann und damit viel flexibler ist. Somit eignet sich ein Honorarjob auf Nebenjobbasis besonders gut, wenn die Arbeitszeit im Hauptberuf stark schwankt. Denn dann kann der Honorarjobber in Zeiten, in denen er wenig zu tun hat, getrost einige Honorarjobs annehmen. Außerdem ist der Honorarjob durch seine vielfältigen Einsatzgebiete besonders abwechslungsreich und interessant. Und letztlich kann der Honorarjobber sich selbst aussuchen, für welches Honorar er tätig wird.

Nachteile für den Arbeitgeber


Der Honorarjob kann natürlich auch Nachteile für den Arbeitgeber haben. So kann der Arbeitgeber den Honorarjobber im schlechtesten Falle nicht so an sich binden, wie er es mit einem Angestellten könnte. Denn ist der Honorarjobber voll ausgelastet und nimmt keine neuen Aufträge an, kann er die gewünschte Arbeit nicht einfordern, wie er es von seinem Angestellten könnte. Folglich muss der Arbeitgeber dann einen anderen Honorarjobber oder einen Angestellten für die Arbeit anstellen.

Nachteile für den Arbeitnehmer


Allerdings kann der Honorarjob auch einige Nachteile für den Honorarjobber mit sich bringen. Denn ist er einmal Krank, hat er keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung, wie ein üblicher Angestellter ihn hätte. Außerdem hat der Honorarjobber keinen Anspruch auf Urlaub und folglich auch keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung während des Urlaubs. Ebenso ist der Honorarjobber stark abhängig von der Auftragslage und trägt damit ein hohes wirtschaftliches Risiko, wenn er den Honorarjob als Haupttätigkeit ausübt.

Fazit


Der Honorarjob bringt viele Freiheiten und Flexibilität für den Honorarjobber, wofür er wiederum einige Nachteile in Kauf nehmen muss. Ob der Honorarjob ein passender Nebenjob sein kann, ist also Abwägungssache für jeden selbst.


Was ist bei einem Honorarjob zu beachten?


Im Falle eines Honorarjobs auf Nebenjobbasis ist zu beachten, dass dies unbedingt mit dem Hauptarbeitgeber abgesprochen werden sollte.
Außerdem ist ein Honorarjob, da es sich um eine selbstständige Tätigkeit handelt, stets beim zuständigen Gewerbeamt und dem zuständigen Finanzamt zu melden.


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